Aktuelles:

2016:

Theater: Bis 2. Juli 2016 spielte ich für Murten Productions in Helvetische Revolution den letzten Schultheiss der Stadt Bern, Niklaus Friedrich von Steiger. Am 15. Oktober trat ich mit meiner Flüchtlingskomödie Mohammed is biking  in der Tonne in Laupen auf.

Scheiben: Der General, geschrieben 2015/16 für die Schlossspiele Jegenstorf,   wurde am 13. August erfolgreich zu Ende gespielt.

Film: 2016 lief Jean-Luc Godard’s Film Adieu au language und Confusion von Laurent Nègre in den Kinos. In beiden Werken wirkte ich mit. In Der Landesverrat  (SRF1 DOK)  war  ich  als Lausanner Nationalrat Secrétan zu sehen. Dazu TV-Spot Der Bauernschrank und als Gotthardtunnel-Erbauer Louis Favre (SRF).

Radio: Jeden 1. Mittwoch im Monat: PET-Satiremagazin mit Thomas C.  Breuer. Das allerletzte PET nach über 10  Jahren wurde am Mittwoch 7. Dezember 2016 gesendet. Alte Sendungen hören: hier.

Schreiben: Im Lokwort Verlag erschien 2015 mein Roman Hauptmann Schneewittchen. Ich erhielt von der Literaturkommission der Stadt Zürich einen Anerkennungspreis.  Rezension am Radio SRF1 in der Sendung Buchzeichen am  14. Februar 2016 und in Kontext am 12. Februar. Am 12. März Interview von Radio Suisse Romande 2 in der Sendung Horloge de sable über meinen Roman.

2015:

Theater: Ich gastierte am Freitag, dem 9. Januar 2015 mit meinem Migrations-Solo „Mohammed is biking“ in der Kulturgemeinschaft Uster. Voller Saal. Gutes Publikum.

Mit Regisseur François Rochaix erarbeitete ich als Schauspieler- en français, d’ailleurs – in Lausanne einen Abend über den grossen Anatomen und Sezierer Andreas Vesalius. Première war am 29. April 2014 im Auditoire Beaumont des CHUV, Centre hospitalier universitaire vaudois. Vorstellungen bis zum 11. Mai daselbst. Drei zusätzliche Vorstellungen wurden 24. und 25. Mai in der Grange Dorigny in Lausanne zusätzlich gegegeben. Im Herbst 2015 gastieren wir mit dem Stück in Genf, Daten sind noch nicht bestimmt.

Schreiben: Mein für die Schlossspiele Jegenstorf 2014 geschriebenes Stück „Madame de…“  wurde bis zum 9. August 2014 gespielt. Das Stück lief trotz des nassen Sommers über Erwarten gut. Die meisten Vorstellungen waren ausverkauft. Mein nächstes Projekt für die Schlosspiele 2016 wird als Thema den General Guisan haben. Das Schloss Jegenstorf war 1944/45 sein Kommandoposten.

2014:

Theater: Mein Soloabend über Süd/Nord-Migration „Mohammed is biking“ (Regie: Lubosch Held) fand am 23. Mai 2014 im Miller’s Studio in der Reihe „Spektakuli“ in Zürich statt.

Im Winter 2013/14 spielte ich „Bis Nacht sich in die Augen senkt“ (von Otto Frei/Bearbeitung: Charles Linsmayer) Regie: Markus Keller.

Moderation: Am 19. März moderierte ich in der Dampfzentrale Bern die Verleihung des diesjährigen Essay-Preises der Zeitung „Der Bund“ in Bern. Das Thema lautete: „Schlafes Bruder, wann stirbst du Spielverderber endlich?“ – ein heiter-literarischer Abend über Gevatter Tod.

Am Mittwoch, 17. Dezember 2014 um 20 Uhr moderierte ich in Deutsch und Französisch das Spezial-„Spasspartout“ auf Radio SRF1 zum Thema „Röschtigraben“ mit den Gästen Anne Baecher, Laurent Flütsch und Carlos Henriquez aus der Romandie.

Film: Im Dokumentarfilm  „Der schmerzvolle Abschied“ von Hansjürg Zumstein/SRF TV über den den Bankencrash  spielte ich unlängst den Ex-Direktor der Eidg. Bankenaufsicht EBK, Daniel Zuberbühler. In die „Schweizer“ (auch SRF TV) war ich kürzlich als der St. Gotthard-Tunnelbauer Louis Favre zu sehen, siehe Interview auf Schweizer Fernsehen SRF. Auf dem Flughafen Bern/Belpmoos und in Genf drehte ich für den neuen Film „ConFuSion“ von Laurent Nègre. Im Kinofilm „FIFA 2014“ (Regie: Frédéric Auburtin) rieb ich mich als „Commissioner Nr. 2“ an Sepp Blatter, der von Tim Roth verkörpert wurde. Ausserdem tauche ich immer noch als etwas unterbelichteter Bauernsohn in einem TV-Spot von olx.ch auf.

Reportagen: Im Berner BUND erschien dieses Jahr mein Text aus Russland „Igor, das ist Kapitalismus!„, dazu meine Aviatikreportage „Viel billiger und viel ökologischer„.

Weitere Texte siehe: Reportagen

Literatur: Im Winter 14/15 widmete ich mich einem seit längerem aufgegleisten, literarischen Projekt: „Hauptmann Schneewittchen“. Die Hauptfigur in diesem Roman mit historischem Hintergrund ist ein ehemaliger Berner Bundesbeamter und Offizier der Schweizer Gebirgsinfanterie – mein Vater. Er war – wenn auch am Lac Léman aufgewachsen und des Berndeutschen nicht mächtig – Berner und Bernburger und starb vor dreissig Jahren im Salemspital in Bern. Das Buch handelt von seiner halbjährigen, abenteuerreichen Teilnahme als Offizier der Koreamission der Schweizer Armee 1953/54, bzw. der „Neutral Nations Supervisory Commission NNSC“. Siehe meine Texte „Auf Achse zu den Bösen“ (Der Bund) und „Eine Prise sowjetische Luftfahrtgeschichte“ (NZZ)  unter „Reportagen“. Ich bin meinem Vater im Sommer 2012 (fast sechzig Jahre später) nachgereist, bis in die nordkoreanische Hafenstadt Hungnam am Japanischen Meer, in der er im eisigen Winter 1953/54 in Barracken hauste und seine mehrheitlich obsolete Kontrollarbeit zusammen mit charakterlich sehr unterschiedlichen Kollegen verrichtete. Siehe meine Reportage für den Berner Bund. Auch durfte ich die heutige Schweizer Mission der NNSC in Panmunjon besuchen und  – nachdem ich bereits aus Nordkorea kommend die Blaue Baracke besichtigen durfte – auch von Südkorea her den Bungalow an Demarkationslinie betreten.  Im Verbund mit meinen Nachforschungen, meinen zahlreichen Besuchen des Bundes- und Korea-Archives und meinen langen Gesprächen mit Korea-Veteranen werde ich die Geschichte von meinem Vater, der von seiner Waadtläner Kompanie „blanche neige“ bzw. „Schneewittchen“ genannt wurde, literarisch frei, historisch jedoch so exakt als möglich aufarbeiten. Es sind mir bereits Werkbeiträge der Stadt und des Kantons Bern für dieses literarische Projekt zugekommen, was mich sehr freut.

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